Karibik: Nur noch 10 Prozent der Riffe gesund

Karibik: Nur noch 10 Prozent der Riffe gesund

Warum man die Karibik als Tauchdestination abschreiben kann, belegt die bisher umfassendste Umweltstudie der International Union for Conservation of Nature (IUCN) über die karibischen Riffe.

Die schockierende Botschaft der Wissenschaftler: Während in den 70iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch 50 bis 60 Prozent der Riffe gesund waren, sind es heute im Schnitt weniger als 10 Prozent. Die am schwersten betroffenen Gebiete sind Jamaica, die Florida Keys, die U.S. Virgin Islands und Puerto Rico, wo nur 15% der Riffe überlebt haben; die am wenigsten betroffenen Gebiete sind die Cayman Inseln, Curacao und Bonaire mit noch 25 – 30% überlebenden Korallen.

Die Wissenschaftler sehen trotz der deprimierenden Ergebnisse noch eine Überlebenschance für die übrig gebliebenen Riffe, wenn die Zahl der Meeresparks ausgedehnt und in Zusammenarbeit mit den Fischern der Region die Überfischung einzelner Fischarten gestoppt werden könnte.



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