Lembeh Straße in Gefahr

Lembeh Straße in Gefahr

In der Rinondoran Bay, nur wenige Kilometer nördlich der Lembeh Straße, soll eine große Goldmine eröffnet werden. Die britische Minengesellschaft plant ihre cyanidhaltigen Abfälle – 6 bis 8 Millionen Tonnen in einem Zeitraum von fünf Jahren – im Meer vor Sulawesi in 800 bis 1200 m Tiefe zu verklappen.
Einwohner des Gebietes haben bereits in Jakarta gegen die Pläne des Konzerns PT Meares Soputan Mining (MSM) protestiert. Sie befürchten die schleichende Vergiftung ihrer Umwelt und besonders des Meeres.
Die Anwohner verweisen auf das Beispiel von Newmount Minahasa Raya. Diese Minengesellschaft trägt die Verantwortung für die Vergiftung der Einwohner des Dorfes Ratatotok in Nord-Sulawesi. Im Februar erklärte sie sich bereit, 30 Millionen US Dollar an die indonesische Regierung als Entschädigung zu zahlen

Die Pläne des Konzerns gefährden auch die einmalige Biodiversität der Lembeh Straße. Sollte die Bergbaugesellschaft mit der Verklappung ihrer Abfälle im Meer beginnen, wäre nicht nur die Existenzgrundlage der etwa 36.000 Menschen, die in diesem Gebiet vorwiegend vom Fischfang leben, gefährdet, sondern auch einer der brühmtesten Hotspots der Artenvielfalt auf der Erde.

Links:

http://www.eng.walhi.or.id/kampanye/tambang/hutanlindung/save_forest_mine
http://www.minesandcommunities.org/Action/press845.htm



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