Tauchunfall in Raja Ampat

Tauchunfall in Raja Ampat

Black Manta Liveaboard
Black Manta Liveaboard

Thailändisches Tauchschiff in indonesischen Gewässern: Black Manta

Am 25. November kam es vor der Südostküste von Misool im Raja Ampat Gebiet zu einem tödlichen Tauchunfall. Nach einem Tauchgang vor Wagmab tauchte ein Taucher aus einer kleinen Tauchgruppe, die mit ihrem Tauchguide dort unterwegs war, nicht wieder auf. Die sofortige Suche nach dem verlorenen Taucher -Daniel Djahjadi (52) aus Jakarta – blieb ergebnislos. Auch eine längere Suchaktion, die die schließlich alarmierten indonesischen Rettungskräfte und einheimische Fischer durchführten, blieb ohne Ergebnis.
Die Gegend ist sehr abgelegen, so dass die Anfahrt der Rettungskräfte aus Sorong sehr lange dauerte. Mittlerweile sind die Suchtrupps wieder abgezogen. Der Taucher konnte bis heute nicht gefunden werden.
Der tödliche Unfall ereignete sich auf einer der ersten Fahrten der Black Manta in Raja Ampat. Das Stahlschiff ist in Thailand zugelassen und erst seit 2011 in Indonesien unterwegs.

Am 25. November war Vollmond. Es könnte also sein, dass an diesem Tag besonders heftige und schwer kalkulierbare Strömungen in dem Tauchgebiet herrschten. Raja Ampat ist bekannt für seine extreme Artenvielfalt aber auch für zum Teil sehr heftige Strömungen.

Obwohl immer mehr Tauchschiffe im Raja Ampat Gebiet unterwegs sind und Tauchresorts wie Pilze aus dem Boden schießen, ist dies der erste tödliche Tauchunfall in Raja Ampat seit mehreren Jahren. Ob die Unerfahrenheit von Mannschaft und Tauchguides bei dem Unfall eine Rolle gespielt hat, muss offen bleiben. Weder von den Rettungskräften noch dem Tauchschiffbetreiber liegen Stellungnahmen vor.



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