Neue Tauchbasen: Kei Pirate Divers

Neue Tauchbasen: Kei Pirate Divers

Kei-Inseln: Südseeträume werden wahr

Die indonesischen Kei Inseln (manchmal auch Kai Inseln geschrieben), am östlichen Rand der Bandasee gelegen, waren bisher nur schwer zu erreichen. Im 14tägigen Rhythmus konnte man von Ambon aus mit Pelni-Fähren nach Tual fahren. Wenn man Glück hatte, schaffte man es aber auch mit einem der unzuverlässigen Flieger dorthin zu fliegen.

Mittlerweile hat sich viel getan. Der neue, im Nirgendwo auf Kei Kecil gebaute Flughafen Langgur hat eine Landepiste, auf der auch größere Maschinen starten und landen können. Von Ambon aus gibt es täglich vier Flüge zu den Kei-Inseln, sogar Garuda fliegt einmal am Tag dorthin und ab Oktober 2017 soll es sogar Direktflüge von Jakarta zu den Kei-Inseln geben.

Kei-Inseln Sandstrand

Kilometerlange Sandstrände auf den Kei-Inseln

Spuren im Sand …

Damit sind die viel gepriesenen Sandstrände der Kei Inseln auch für unternehmungslustige Taucher und Nicht-Taucher mit relativ wenig Aufwand erreichbar geworden. Noch ist die touristische Infrastruktur auf den Inseln eher bescheiden. Es gibt – vor allem auf Kei Kecil – einige Homestays und einfache Cottages und seit einem halben Jahr auch eine neue Tauchbasis: Die Kei Pirate Divers.

Wer die Anfänge des Tauchtourismus in Indonesien miterlebt hat, dürfte sich heute auf den Kei-Inseln in diese Zeit versetzt fühlen. Die Unterkünfte erfüllen ihren Zweck. Manche haben schon ein Dusche und Sitzklos, andere bieten indonesische Mandis oder Gemeinschaftsmandis für mehrere Zimmer. Die Preise sind für das, was geboten wird, relativ hoch und liegen zwischen 7 und 20 Euro/Zimmer. Hinzu kommen noch knapp 10 Euro/pP für Mahlzeiten. Das ist aber normal für das östliche Indonesien. Die Preise steigen je weiter man nach Osten kommt und häufig verschlechtert sich gleichzeitig die Qualität der Unterkünfte. Dafür latscht man dann aber auch nicht mit tausenden anderer Touristen über die paradiesischen Sandstrände der Kei-Inseln sondern hat sie – bis auf die Wochenenden, wenn die Einheimischen kommen – für sich fast allein.

Tauchbasis der Kei Pirate Divers

Tauchbasis der Kei Pirate Divers

Neue Tauchbasis

Die neu eröffnete Tauchbasis der Kei Pirate Divers macht die Kei Inseln für Taucher natürlich noch einmal interessanter. Nun kann man nicht nur die ultimativen Sandstrände und Sonnenuntergänge genießen, sondern es gibt nun sogar die Möglichkeit auch einmal unter Wasser nachzusehen, wie es dort aussieht.

Die Basis verfügt im Moment über 8 komplette Tauchausrüstungssets, 20 12l Flaschen und einige Tauchcomputer. Eine Nitrox-Füllanlage ist vorbereitet und steht hoffentlich bis Ende des Jahres zur Verfügung.

Die besten Tauchbedingungen findet man wie eigentlich überall auf den Molukken auch auf den Kei-Inseln zwischen März und Mai und dann wieder von Oktober bis Dezember.

Unter Wasser findet man auf den Kei-Inseln sehr schöne und artenreiche Hartkorallen. Janosch und Eva, die beiden Betreiber der Tauchbasis, berichten auch über vereinzelte Begegnungen mit großen Haien (vermutlich Bullenhaie). Ob man die dann aber auch zu Gesicht bekommt, dürfte wie immer Glücksache sein.

Im November 2018 haben wir den Kei Inseln einen ersten Besuch abstatten. Weitere Informationen findet man im Bodeweb.

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2 comments

  1. Frank
    12. Dezember 2017 at 20:44

    Interessantes Ziel, die Kei Inseln, habe ich zumindest schon mal in meine Liste aufgenommen!
    Ich freue mich jedenfalls schon auf deinen Bericht, wenn er fertig ist. Interessant wäre für mich, was macht dort das Tauchen interessant, im Vergleich zu anderen Zielen in Indonesien. (etwas Großfisch?, Schildkröten, Haie, Mantas, oder dergleichen), Steilwand?, ev. starke Strömungen, Korallen intakt, Makro Vielfalt, Unterkünfte vor Ort, Verpflegung, schnellste Anreise von Deutschland aus usw.
    Ich bin jedenfalls schon mal gespannt auf den Bericht! Gruß

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    1. Michael
      17. Dezember 2017 at 11:13

      Hallo Frank,

      der Bericht kommt bald. Leider habe ich im Moment hier in Indonesien ein zu langsames Netz.

      Grüße

      Michael

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